Dr. Edith Altmann, Astrologie (fĂŒrs) Leben. Mitglied im Österreichischen Astrologenverband, astrologische Praxis in Leoben/Steiermark. Die Website informiert ĂŒber den Zugang Dr. Altmanns zur astrologischen Theorie und Praxis und bietet umfangreiche Querverweise zwischen Geschichte der Astrologie, europĂ€ischer und internationaler Geistesgeschichte und Philosophie. "> Astrologie - Dr. Edith Altmann ... herzlich willkommen!
 

ASTROLOGIE und GLAUBEN

Glaube

Astrologie ist keine Religion, selbst wenn sie ursprĂŒnglich auch zu religiösen Zwecken genutzt wurde. In der Zeit, als die westliche Astrologie, wie wir sie heute kennen, entstand, wurden die KrĂ€fte der Natur den Göttern zugeschrieben. Ebenso wurden die meisten Inhalte von Göttern reprĂ€sentiert. Der Mensch selber erfuhr sich als Teil eines Ganzen, der von Göttern gelenkt und bestimmt wurde. Astrologie hatte damals den Zweck, den Willen der Götter zu erkennen. Die Vorhersage des Sternenlaufs, hatte durchaus religiösen Charakter. Dazu kommt, dass auch die damaligen Menschen nicht an die Astrologie glaubten, sondern an die sich durch sie offenbarenden Götter.

Glauben impliziert fragloses Gehorchen – Zweifel, Kritik und ÜberprĂŒfung sind verboten; dies wĂ€re GotteslĂ€sterung.

Eine kritiklose Haltung der Astrologie gegenĂŒber finde ich sehr gefĂ€hrlich. Astrologie wird so zu einer Allmacht. Wie in der Zeit bis zur Renaissance, als die Priester als alleinige Mittler zwischen Gott und Menschen den göttlichen Willen kundtaten und so die Geschicke von Völkern ebenso bestimmten wie die Entscheidungen ĂŒber Fragen nach Gut und Böse, Richtig und Falsch.

Die meisten Menschen waren damals des Lesens nicht kundig, konnten das Wort Gottes nicht entziffern. Vieles, was vor einigen hundert Jahren als „mystisch“ oder „göttlich“ angesehen wurde, ist heute von der Wissenschaft erforscht und erklĂ€rt worden.

Astrologie ist eine Symbolsprache, mit einer eigenen Grammatik, die erlernbar ist. Wer eine Sprache und die ihr zugeordneten Zeichen und Regeln kennt, kann alle BĂŒcher lesen, die in dieser Sprache geschrieben sind. Eine Sprache an sich ist keine Religion, auch wenn sie unter UmstĂ€nden dafĂŒr genutzt werden kann, religiöse Inhalte zu transportieren.


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